CRISP-Sprecher wird Chefberater für die Digitalstadt Darmstadt

05.05.2017

Ernennung zum ersten Chief Digital Officer der Wissen­schafts­stadt

CRISP-Sprecher Prof. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer SIT und Professor an der TU Darmstadt im Profilbereich CYSEC, wird Darmstadts erster Chief Digital Officer (CDO). Dies gab der Ober­bürger­meister der Wissen­schafts­stadt, Jochen Partsch, bekannt. Prof. Waidner berät die Stadt, wie sich die Möglichkeiten der Digitalisierung zum Wohle von Bürgern und Unternehmen nutzen lassen. Unterstützt wird er dabei vom CDO-Team der Stadt, das angeführt wird von Joachim Fröhlich, dem IT-Leiter der Stadt Darmstadt.

© Fraunhofer SIT

Zu den Aufgaben eines städtischen CDOs gehört die Positionierung der Stadt als Vorreiter der intelligenten Digitalisierung. „Wir wollen keine Digitalisierung aus reiner Euphorie, sondern wir wollen eine Digitalisierung, die Bürgerinnen und Bürgern konkrete Mehrwerte bietet, Unternehmen neue umweltverträgliche Geschäftsmodelle ermöglicht und Darmstadt dabei hilft, seine kommunalen Ziele zu erreichen. Digitale Erfolgsgeschichten lassen sich aber nur bewerkstelligen, wenn man die Risiken und Befürchtungen der Menschen berücksichtigt. Mit seiner Erfahrung in Wirtschaft und Forschung und der großen Fachkompetenz in Sachen Cyber­sicher­heit und Datenschutz ist Michael Waidner die Idealbesetzung für diese Position der Wissen­schafts­stadt Darmstadt und ich freue mich sehr, dass wir ihn für die Aufgabe gewinnen konnten“, sagte Ober­bürger­meister Jochen Partsch.
„Als Forscher und Wissenschaftler sehe ich Darmstadt in vielen Bereichen der Digitalisierung bereits gut aufgestellt. Beispiele hierfür sind etwa die digitalgestützten Fahrradleihmöglichkeiten oder die digitalen Partizipationsmöglichkeiten für Bürger. Eine un­ab­hängige Studie der Wirtschaftswoche hat uns sogar zur Innovationshauptstadt von Deutschland gemacht und auf die besonderen Potentiale hingewiesen, die Darmstadt besitzt. Diese sollten wir aber noch stärker nutzen, etwa in der Bildung oder dem Gesundheitswesen. Durch die zahlreichen For­schungs­ein­rich­tun­gen, die Hochschulen und die technikaffinen Unternehmen, aber auch die Kulturinstitutionen der Stadt sehe ich große Chancen für Darmstadt durch die Digitalisierung. Damit die Projekte, welche die Stadt gemeinsam mit den Digital-Akteuren entwickelt, auch umgesetzt werden können, braucht es natürlich Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv einbringen – sowohl die digitalen Enthusiasten aber auch die Digitalskeptiker, denn sie bewahren uns vor blinder Technikbegeisterung und geben unseren Ideen notwendige Bodenhaftung.“

In­for­ma­tio­nen über die Digitalstadt Darmstadt

Zur News-Übersicht