CRISP wird zum Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cyber­sicher­heit ausgebaut

08.10.2018

Bund und Land setzen gemeinsam auf ein außerordentlich wichtiges Zukunftsthema

Am Rande des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel an der TU Darmstadt verkündeten der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein, dass CRISP zu einem Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cyber­sicher­heit ausgebaut wird.
Ausgehend von 12,4 Millionen Euro im Jahr 2019 soll die Förderung schrittweise auf einen mittleren zweistelligen Millionenbeitrag anwachsen. Gründungsdirektor wird Professor Dr. Michael Waidner, Professor an der TU Darmstadt und Leiter des Fraunhofer SIT.

© Patrick Bal

"Ich freue mich sehr, dass der Bund mit Darmstadt einen Standort in Hessen für das neue Forschungszentrum ausgewählt hat. Cyber­sicher­heit ist ein zentrales Thema zum Schutz von Bürgerinnen und Bürgern. Mit dieser Kompetenz bewahren wir unsere Bevölkerung, Unternehmen und Behörden vor Schäden und Verlusten. So sichern wir unsere Innovationen vor Technologiediebstahl", so Ministerpräsident Volker Bouffier.

Wissenschaftsminister Rhein sagte: " Wir haben in Hessen die wesen­tlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich der Bund entschlossen hat - über die Fraunhofer-Gesellschaft als eine der führenden Forschungsorganisationen in Deutschland - dieses neue Zentrum in Darmstadt signifikant zu unterstützen. Damit werden wir in Hessen, gemeinsam mit dem Bund, viele neue hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen und die Ausbildung des wissen­schaft­lichen Nachwuchses zu diesem Schlüsselthema nachhaltig unterstützen."

Prof. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt, begrüßte die Entscheidung zur dauerhaften Förderung von CRISP: „Die Darmstädter Cyber­sicher­heit ist durch das Zusammenwirken der verschiedenen Wissenschaftsinstitutionen einzigartig und weltweit sichtbar. Die Technische Universität Darmstadt trägt mit ihrer Forschungsstärke und interdisziplinären Vernetzung wie auch mit der Qualifizierung des wissen­schaft­lichen Nachwuchses/von jungen Menschen maßgeblich dazu bei.“

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Bund die Verstetigung von CRISP in einem Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cyber­sicher­heit bestätigt hat. Damit soll langfristig gesichert werden, was wir in Darmstadt seit vielen Jahren aufbauen: eine innovative, gleichberechtigte Kooperation zwischen zwei wichtigen Säulen des deutschen Wissenschaftssystems: den Hochschulen mit TU Darmstadt und Hochschule Darmstadt und der Fraunhofer Gesellschaft mit den beiden Instituten SIT und IGD“, so TU-Professor Johannes Buchmann, Sprecher von CRISP. „Wir bekommen so die Chance, die inter­nationale Sichtbarkeit und Exzellenz von CRISP weiter zu stärken zum Wohle von Gesellschaft und Wirtschaft.“

Pressemitteilung der Hessischen Landes­re­gie­rung

Bericht über den Besuch der Bundeskanzlerin an der TU Darmstadt

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