GDNÄ wählt Vertreter für Vorstandsrat

07.12.2018

Prof. Johannes Buchmann wird Fachvertreter für die Fächergruppe Informatik/Mathematik

Alle zwei Jahre wählen die Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V. (GDNÄ) je einen Fachvertreter der Disziplinen Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Mathematik und Ingenieur­wissenschaften. Die zur Wahl stehenden Vertreter werden vom Vorstandsrat vorgeschlagen und in einem schriftlichen Verfahren für jeweils vier Jahre in den Vorstandsrat gewählt. CRISP-Sprecher Prof. Johannes Buchmann, CYSEC [at] TU Darmstadt, wurde  für die Amszeit 2019 - 2022 als Fachvertreter für die Fächergruppe Informatik/Mathematik gewählt.

Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V. (GDNÄ) ist die älteste deutsche wissen­schaft­liche Vereinigung. Sie wurde im Jahr 1822 von dem Naturphilosophen und Arzt Lorenz Oken gegründet. Der Name der GDNÄ hat sich aus dieser Zeit erhalten, damals wurde die heute ungewöhnliche Bezeichnung „Naturforscher“ für den Beruf der Naturwissenschaftler verwendet. Die GDNÄ ist die einzige wissen­schaft­liche Gesellschaft in Deutschland, die breit über die naturwissen­schaft­lichen, technischen und medizinischen Fachdisziplinen hinweg allen an ihrer Zielsetzung Interessierten, auch Schülern, Studenten und naturwissen­schaft­lichen Laien für eine Mitgliedschaft offen steht. Insofern ergänzt und bereichert die GDNÄ die von Akademien und Fachgesellschaften geprägte Landschaft wissen­schaft­licher Gesellschaften in Deutschland.

Ziele der GDNÄ sind u.a.:

  • Förderung des wissen­schaft­lichen Austauschs über die Grenzen der naturwissen­schaft­lichen, technischen und medizinischen Fachdisziplinen hinweg
  • Vermittlung von Faszination und Bedeutung wissen­schaft­licher Erkenntnis gegenüber einer interessierten Öffentlichkeit
  • Förderung naturwissenschaftlich-technischer Bildung und Ausbildung.

Bedeutende Wissenschaftler wie u.a. Alexander von Humboldt, Werner von Siemens, Albert Einstein, Max Planck oder Werner Heisenberg haben die Gesellschaft und ihre Versammlungen von Beginn an geprägt. Auch in der jüngeren Zeit haben sich zahlreiche renommierte Wissenschaftler für die GDNÄ engagiert, als Beispiel seien Hubert Markl, Joachim Treusch, Detlev Ganten und Ernst Ludwig Winnacker genannt. 2007 und 2008 hatte Christiane Nüsslein-Volhard das Präsidentenamt inne. Ihr wurde 1995 der Nobelpreis für Medizin verliehen.

In­for­ma­tio­nen über die GDNÄ

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