IT-Seal erhält Förderung für innovatives Awareness-Programm Lifetime

01.10.2019

Das Förderprogramm StartUpSecure des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt IT-Seal mit einem Volumen von rund 700.000 Euro.

Seit dem 01. September 2019 wird IT-Seal durch das Förderprogramm StartUpSecure des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit einem Volumen von 0,7 Mio Euro unterstützt. Überzeugen konnte das Darmstädter Cybersecurity-StartUp mit seiner Projektidee Lifetime, einem vollautomatisierten Awareness Programm für Unternehmen und Behörden. Mit Hilfe des Employee Security Index (ESI), einem eigens von IT-Seal entwickelten Benchmark zur Messung des Sicherheitsbewusstseins, sollen Unternehmen künftig ihr Sicherheitsniveau selbst festlegen und vollständig an IT-Spezialisten auslagern können.

Alex Wyllie und David Kelm © obs/IT-Seal GmbH/NürnbergMesse

IT-Seal übernimmt in dem Projekt Lifetime die dabei vorgegebenen Parameter des Security-Awareness-Konzeptes und misst mit Hilfe eines skalierbaren Plattformansatzes die digitale Verwundbarkeit von Mitarbeiterinnen und Mit­arbeitern. Mit der daraus resultierenden Stärkung eines entsprechenden Sicherheitsbewusstseins im Berufsalltag soll künftig die größte Sicherheitslücke in Unternehmen geschlossen werden: der Faktor Mensch.

Um Lifetime erfolgreich im Markt zu etablieren, ist allerdings noch viel Vorarbeit vonnöten. David Kelm, Teil der Geschäftsleitung von IT-Seal und Absolvent der  TU Darmstadt, erklärt, warum das Förderprogramm StartUpSecure dafür so wichtig ist: „Die Idee zu unserem Projekt haben wir schon ziemlich lange im Kopf und mit den bereitgestellten Fördergeldern können wir Lifetime nun endlich umsetzen. Auf technischer Seite werden wir das Programm nun weiter optimieren und die Funktionalität ausbauen. Ist der Grundstein für das Geschäftsmodell gelegt, konzentrieren wir uns auf die Markteinführung. Dafür planen wir unter anderem weitere Neueinstellungen. Unsere Vertriebsstrategie sieht aber auch eine enge Zusam­men­arbeit mit externen Partnern vor.“

Der Gründungs­inkubator StartUpSecure I CRISP unterstützte IT-Seal bei der Beantragung der Fördermittel. Die Zusam­men­arbeit kann David Kelm allen Gründerinnen, Gründern und Gründungsinteressierten aus dem Bereich der IT-Sicherheit wärmstens empfehlen: „Der Gründungs­inkubator CRISP StartUpSecure hat uns überhaupt erst auf das Förderprogramm aufmerksam gemacht und uns bei der Antragsstellung super unterstützt. Gerade für ein so unerfahrenes StartUp wie uns war es sehr hilfreich, einen Ansprechpartner an der TU Darmstadt und am Fraunhofer SIT zu haben. Die Zusam­men­arbeit mit dem Gründungs­inkubator war und ist sehr produktiv und hat uns zum gewünschten Fördererfolg geführt.“

Dass IT-Seal schon viele Erfolge vorzuweisen hat, belegen die zahlreichen Auszeichnungen, die das StartUp seit seiner Gründung erhalten hat. Auf der diesjährigen it-sa, der europaweit größten Messe für IT-Sicherheit, ist IT-Seal mit gleich vier Ständen vertreten und wird als Vorjahressieger des up18@it-sa-Award Teil der Jury des up19@it-sa Cybersecurity-StartUp-Wettbewerbs sein. Vom 08. bis 10. Oktober können Interessierte das junge Gründerteam in Halle 10.1, Stand 524, kennenlernen.

Auch der Gründungs­inkubator StartUpSecure I CRISP wird auf der it-sa vor Ort sein und allen Gründerinnen, Gründern und Gründungsinteressierten in Halle 10.1, Stand 513, für Fragen rund um das Förderprogramm zur Verfügung stehen.

Neben IT-Seal erhalten bereits seit dem 01. Juli. 2019 zwei weitere Projekte, QuantiCor Security und Prochain, die StartUpSecure-Förderung des BMBF.

Weitere In­for­ma­tio­nen zum Förderprogramm gibt es hier.

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