Cyber­sicher­heit aus Darmstadt für Gesellschaft und Wirtschaft

Bundesministerin Karliczek und Staatsminister Rhein zu Besuch beim Fraunhofer SIT
Darmstadt, 23.07.2018. Heute hat Bun­des­for­schungs­mi­nis­ter­in Anja Karliczek gemeinsam mit dem Hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, das Fraunhofer SIT in Darmstadt besucht. Vor Ort haben sie sich gemeinsam über die Fortschritte des Kompetenzzentrums CRISP informiert. Am Zentrum für Cyber­sicher­heits­for­schung arbeiten zwei Darmstädter Fraunhofer-Institute, die Technische Universität Darmstadt und die Hochschule Darmstadt zusammen. Forschungsministerin Karliczek und Minister Rhein überzeugten sich von den Fortschritten in der Cyber­sicher­heit am Beispiel der Digitalstadt Darmstadt und betonten die große Bedeutung der Cyber­sicher­heits­for­schung für die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft.

Bundesministerin Anja Karliczek hob hervor: „Wir müssen die Digitalisierung zum Wohle der Menschen gestalten. An Cyber­sicher­heit führt dabei kein Weg vorbei; sie ist eine Grundvoraussetzung. Die richtungsweisenden Kooperationsprojekte des Kompetenzzentrums CRISP zeigen eindrucksvoll, wie innovative IT-Si­cher­heits­lö­sun­gen den digitalen Wandel grundlegend mitgestalten. Wer beispielsweise die intelligente Nutzung begrenzter Ressourcen in Städten und urbanen Räumen mit ihren kritischen Infrastrukturen effektiv ermöglichen möchte, braucht angewandte Cyber­sicher­heit.“

Während ihres Besuches lobte Karliczek die Forschung und Entwicklung am Standort als Katalysator für Cyber­sicher­heitsinnovationen und die Verbesserung der IT-Sicherheit in Staat und Gesellschaft: „Das Kompetenzzentrum CRISP befördert insbesondere Kooperationen zwischen Hochschulen, außeruniversitärer Forschung und Unternehmen. Durch diesen Schulterschluss kann ein beschleunigter Transfer in den Alltag gelingen. So finden die Ergebnisse auch Anwendung in der Digitalstadt Darmstadt und bringen neue Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung direkt zu den Bürgern. Gemeinsam mit dem Land Hessen wollen wir deshalb CRISP zu einem auf Dauer angelegten Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cyber­sicher­heit weiterentwickeln.“

Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Deutschland ist beim Thema Cyber­sicher­heit auf einem sehr guten Weg. Als hessischer Wissenschaftsminister freue ich mich insbesondere, dass der Standort Darmstadt dank CRISP zu den weltweit führenden For­schungs­stand­orten für anwendungsorientierte Cyber­sicher­heit und Datenschutz zählt. Hessen ist bei der Forschung und Entwicklung in den Bereichen Cyber­sicher­heit und Datenschutz mittlerweile so gut aufgestellt, wie kein anderes Bundesland in Deutschland.“

Partner von CRISP sind die in Darmstadt angesiedelten Fraunhofer-Institute für Sichere Informations­technologie SIT und für Graphische Da­ten­verarbeitung IGD, die Technische Universität Darmstadt und die Hochschule Darmstadt. Diese Part­ner­schaft weist die europaweit größte Allianz von For­schungs­ein­rich­tun­gen im Bereich Cyber­sicher­heit auf.

Bildunterzeile: Bun­des­for­schungs­mi­nis­ter­in Anja Karliczek und Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein haben sich heute in Darmstadt über Cyber­sicher­heits­for­schungsprojekte informiert. (V.l.n.r.) Dr. Manfred Efinger (TU Darmstadt), Dr. Astrid Mannes (Bundestagsabgeordnete Darmstadt), Prof. Dr. Arjan Kuijper (Fraunhofer IGD), Boris Rhein (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst), Anja Karliczek (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Michael Waidner (Fraunhofer SIT), Prof. Dr. Ralph Stengler (Hochschule Darmstadt), Prof. Dr. Arnd Steinmetz (Hochschule Darmstadt) Prof. Dr. Peter Buxmann (TU Darmstadt).

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