Engineering Cryptographic Protocols Group (ENCRYPTO)

In der heutigen, zunehmend vernetzten Welt interagieren in vielen Anwendungsszenarien Akteure mit unterschiedlichen und potentiell gegensätzlichen Interessen. Beispiele sind Bürger und Regierung (elektronischer Pass und Personalausweis), Patienten und Ver­sicher­ungs­gesell­schaf­ten (elektronische Gesundheitskarte, E-Health Services) sowie Unternehmen (Cloud Computing).
Vor diesem Hintergrund ist es von herausragender Bedeutung, dass die zugrundeliegenden IT-Systeme und Algorithmen den vielfältigen Sicherheits- und Privatheitsanforderungen der in­vol­vier­ten Parteien entsprechen. Insbesondere wenn sensible (z.B. medizinische) Daten von nicht vollständig ver­trauens­würdigen Diensteanbietern (Cloud Providers) verarbeitet werden, muss der Einklang mit Datenschutzgesetzen garantiert werden.

Privatheitsbewahrende kryptographische Protokolle ermöglichen die Verarbeitung solch sensibler Daten auf eine nachweislich sichere Art und Weise. Bis heute ist die Entwicklung und Implementierung von privat­heits­bewahrenden Protokollen, die effizient genug für praktische Anwendungen sind, auch für Experten eine herausfordernde und fehleranfällige Aufgabe.
Um solche Protokolle für normale Nutzer großflächig zugänglich zu machen, werden Techniken benötigt, die automatisch effiziente und sichere privatheitsbewahrende krypto­grafische Protokolle aus High-Level Spezifikationen generieren.

Die Forschungsgruppe ENCRYPTO erforscht Modelle, Programmiersprachen und Tools für Sicherheit und Privatheit „by Design“ während des gesamten Lebenszyklus von privat­heits­bewahrenden Protokollen in verschiedenen Anwendungsszenarien.

Für weitere In­for­ma­tio­nen besuchen Sie bitte die Webseite der ENCRYPTO Group.

Schlagwortwolke von Forschungsthemen, die von der ENCRYPTO Group behandelt werden: