Cloud-Sicherheit

Cloud Computing ist ein noch neues Paradigma für die IT-Industrie. Teile der IT-Infrastruktur wie Software, Rechenleistung oder Speicherplatz werden in die „Cloud“ ausgelagert, was vielen Anwendern durch Kostenreduzierung und flexible Ressourcenverteilung erhebliche Vorteile verschafft. Das technische Schlüsselmerkmal von Cloud Computing ist die Bereitstellung virtueller Ressourcen und Dienst­leis­tun­gen, die direkt vom Endnutzer durch Selbstbedienungsschnittstellen abgerufen und gesteuert werden. Doch das Auslagern in die Cloud impliziert auch einen Kontrollverlust, gibt man seine Daten doch einem fremden Dienstanbieter in die Hände. Die gleichzeitige Speicherung verschiedener Kundendaten auf derselben Hardware bietet zudem neue Angriffspunkte, zum Beispiel Datenlecks zwischen verschiedenen virtuellen Maschinen. CRISP-Wissenschaftler erforschen innovative virtuelle Systemarchitekturen und Programmierungsmodelle, um die Sicherheit von Cloud-Umgebungen weiter zu verbessern. Dabei fokussieren sie sich auf die Durchsetzung hoher Vertraulichkeitsstandards und Integrität von ausgelagerten Daten und Berechnungen. Weiterhin unterstützen CRISP-Wissenschaftler Unternehmen bei der Nutzung von Cloud-Angeboten, indem sie Sicherheitskonzepte erstellen und implementieren, Sicherheitsmechanismen bewerten und Service-Level-Agreements formulieren.

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des Profilbereichs Cyber­sicher­heit (CYSEC) an der TU Darmstadt

des Fraunhofer SIT

der Hochschule Darmstadt