Über uns

Die bisher vom Bund (EC SPRIDE) und dem Land Hessen (CASED) finanzierten IT-Sicherheits-Forschungszentren bündeln ihre Kräfte im „Center for Research in Security and Privacy", kurz CRISP.

Mit dem Kernthema "Security at Large" steht die Erforschung von Sicherheit für große Systeme, von den Komponenten bis zu ihrem Zusammenspiel in umfassenden Si­cher­heits­lö­sun­gen, im Fokus der For­schungs­aktivitäten. Die beiden For­schungs­feld­er „Sichere Internet-Infrastrukturen“ und „Sichere Web-Anwendungen“ nehmen dabei als Leucht­turm­projekte einen herausgehobenen Stellenwert ein.

Mitglieder von CRISP sind die TU Darmstadt mit ihrem Profilbereich für IT-Sicher­heits­forschung CYSEC, die Hochschule Darmstadt sowie die in Darmstadt angesiedelten Fraunhofer-Institute für Sichere Informations­technologie SIT und für Graphische Da­ten­verarbeitung IGD. Diese Part­ner­schaft weist die europaweit größte Allianz von For­schungs­ein­rich­tun­gen im Bereich Cyber­sicher­heit auf.

Die For­schungs­arbeiten erfolgen sowohl interdisziplinär unter Einbindung verschiedener Fachrichtungen, wie z. B. Ma­schinen­bau, Philosophie, Physik, Psychologie, Rechts- und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, als auch in nationalen und inter­nationalen Kooperationen mit außer­uni­ver­sitären Forschungs- und Industriepartnern. CRISP wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Gemeinsam mit dem Center for IT-Security, Privacy and Accountability CISPA in Saarbrücken und dem Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie KASTEL in Karlsruhe zählt CRISP zu den drei Kom­pe­tenz­zen­tren für IT-Sicher­heits­forschung, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im März 2011 initiiert wurden. Ein gemeinsamer Webauftritt der drei Kom­pe­tenz­zen­tren ist unter www.kompetenz-it-sicherheit.de zu finden.


Fakten zu CRISP

650+

gehaltene Fachvorträge auf inter­nationalen Konferenzen

50+

von unseren Wissen­schaft­lerInnen organisierte Konferenzen

50+

Distinguished Lectures in Cybersecurity 

80+

nationale und inter­nationale Preise für unsere Wissen­schaft­lerInnen

450+

Wissen­schaft­lerInnen arbeiten in den CRISP Partner-Instituten an Cyber­sicher­heitsthemen

4

tragende Einrichtungen an einem Standort


Historie

1961

Gründung des Deutschen Rechenzentrums (DRZ) in Darmstadt. In den 70-er Jahren entstand daraus das Institut für Datenfernverarbeitung, später das Fraunhofer Institut für Sichere Informations­technologie SIT.

1987

Gründung des Fraunhofer Instituts für Graphische Da­ten­verarbeitung IGD durch Professor Dr.-Ing. José Luis Encarnação.. Das Institut gilt als eine der ersten For­schungs­ein­rich­tun­gen, die eine eigene Webseite betrieben und an Internettechnologien forschten.

1999

Die in Darmstadt aktiven Hochschulen und For­schungs­ein­rich­tun­gen (Technische Universität Darmstadt, Fraunhofer IGD, GMD-SIT (heute Fraunhofer SIT), GMD-IPSI, Hochschule Darmstadt) sowie mehrere Industrievertreter rufen das Competence Center for Applied Security (CAST e.V.) ins Leben.

2001

Durch Unterstützung der Horst Görtz-Stifung wird mit Prof. Claudia Eckert  die erste Professur IT-Sicherheit in der Informationstechnik an der TU Darmstadt besetzt.

2002

Gründung des Darmstädter Zentrums für IT-Sicherheit (DZI) . Bis 2008 bündelte es die vielfältigen IT-Sicherheitsaktivitäten der TU Darmstadt.

2008

Das DZI geht in das LOEWE-Zentrum Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) ein. LOEWE steht für „Landesoffensive für wissenschaftlich-ökonomische Exzellenz", eine Initiative, mit der das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst erfolgreich die regionale Schwerpunktbildung sowie die Vernetzung von Wissenschaft, außeruniversitärer Forschung und Wirtschaft fördert.
In CASED bündeln die Technische Universität Darmstadt, die Hochschule Darmstadt und das Fraunhofer SIT ihre Kompetenzen im Bereich IT-Sicherheit.

2010

Zum Wintersemester 2010/11 wird an der TU Darmstadt der spe­zia­li­sier­te Master­studien­gang M.Sc. IT-Sicherheit eingeführt und an der Hochschule Darmstadt die Vertiefung IT-Sicherheit eingerichtet.

2011

Als eines von drei Kom­pe­tenz­zen­tren für IT-Sicherheit fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das European Center for Security and Privacy by Design (EC SPRIDE).
Ziel von EC SPRIDE war es, durch neue Erkenntnisse, Verfahren und Werkzeuge Software und IT-Systeme bereits in der Designphase und über den gesamten Lebenszyklus hinweg optimal abzusichern.

2014

Zum Wintersemester 2014/15 wird an der Hochschule Darmstadt der Kooperative Studiengang IT-Sicherheit (KITS) eingerichtet.

2015

Die bisher vom Bund (EC SPRIDE) und dem Land Hessen (CASED) finanzierten IT-Sicherheits-Forschungszentren bündeln ihre Kräfte im „Center for Research in Security and Privacy" kurz CRISP.
Mitglieder von CRISP sind die Technische Universität Darmstadt mit ihrem Profilbereich für IT-Sicher­heits­forschung CYSEC, die Hochschule Darmstadt sowie die Fraunhofer-Institute SIT und IGD. CRISP weist damit die europaweit größte Allianz von For­schungs­ein­rich­tun­gen im Bereich Cyber­sicher­heit auf.

2016

Eröffnung des Leistungszentrums für "Sicherheit und Datenschutz in der Digitalen Welt", in dem die Fraunhofer-Institute SIT und IGD für schnellen Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis kooperieren. Mit der Gründung des Leistungszentrums wird die inter­nationale Spitzenstellung der Darmstädter Cyber­sicher­heits­for­schung weiter gestärkt.

2017

Im April erklärt das Bundes­wirt­schafts­ministerium im Rahmen der „Digital Hub Initiative“ die Region Frankfurt-Darmstadt zu einem der herausragenden Knotenpunkte für die digitale Transformation der Wirtschaft. Darmstadt übernimmt hierbei die Rolle des "Digital Hub für Cyber Security", in Ergänzung zu dem bereits 2016 benannten "Digital Hub für FinTech" in Frankfurt am Main.

Im Juni gewinnt Darmstadt den BitkomWettbewerb "Digitale Stadt". Darmstadt wird somit in den nächsten Jahren zur bundesweit einzigen digitalen Modellstadt ausgebaut. Schwerpunkte der Digitalisierung liegen in den Bereichen Verkehr, Energieversorgung, Schulen und Gesundheitswesen.